Patienten in einer Warteschleife gefangen

Wenn man den Bericht von Spiegel Online am 12.02.2018* glauben schenken kann, dann bestätigt sich genau das, was sich die Jahre über immer mehr abzeichnet:

Die Therapiebedürftigkeit für Psychotherapie nimmt immer mehr zu.

Ob psychische Krisen oder akute Erkrankungen. Seit der Psychotherapeuten-Reform von April 2017 sollte alles besser werden. Ziel ist es, dass betroffene Menschen schneller einen Psychotherapeuten sprechen und somit Hilfe erhalten.

Doch jetzt schon wird allerdings deutlich: Die Wartezeit für einen kassenzugelassenen Therapieplatz ist nicht nur weiterhin lang, in bestimmten Regionen, ganz besonders in Großstädten, nehmen sie sogar zu. Und es kommt noch schlimmer: Die sonst möglichen alternativen Wege blockieren viele Kassen nun.

Was das für den Therapiebedürftigen bedeutet, kann sich jeder denken.

Psychotherapeutische Praxen sind übervoll

Eigentlich sollte alles besser werden. Doch kann man wirklich nur durch eine Umorganisation der Abläufe die zunehmende Flut an Patienten bewältigen? Jeder Verstand weiß, dass Therapeuten nur eine maximale Patientenzahl pro Tag oder Woche bewältigen können. Das wird besonders in Ballungsgebieten deutlich.

Weshalb Kassen nun gute alternative Wege blockieren, kann man nur spekulieren. Aber aus Sicht der Versicherer gibt es genügend Gründe dafür. Leider sind die Leidtragenden mal wieder die Patienten, auf deren Rücken alle Unzulänglichkeiten und Machtkämpfe ausgetragen werden. Die Menschen, die schnell Hilfe benötigen.

Umso wichtiger ist es, dass der Betroffene selbst handelt. Und zwar in seinem eigenen Sinne.

Welche Alternativen wenn das Gesundheitssystem versagt?

Die Frage, die jeder sich stellen sollte ist: Möchte ich mich von diesen Auseinandersetzungen abhängig machen, wenn es um meine Gesundheit geht?

Sicher gilt das Argument, dass man schließlich Krankenkassenbeiträge zahlt. Aber es ändert nichts an der Situation, dass Praxen einfach überfüllt sind. Und wenn dann ein Patient einen Termin beim Psychotherapeuten hat, dann möchte er auch gehört werden und über seine Probleme sprechen. Und ein straffer Terminplan des Therapeuten bedeutet eben nicht, mehr Zeit als sonst zu bekommen.

Also was bleibt nun den Bedürftigen?

Da hingehen, wo jeder Zeit bekommt! Auch wenn, wie oben beschrieben, Alternativen von vielen Kassen blockiert werden, sollte jedem doch eines klar sein: Der Mensch braucht Zeit, um über seine Probleme sprechen zu können. Er möchte gehört werden und Medikamente allein sind kein guter Gesprächspartner.

Auch wenn es nur zur Überbrückung dient oder darüber hinaus auch parallel verläuft. Hauptsache, Sie bekommen die Möglichkeit darüber zu sprechen, wo bei Ihnen der Schuh drückt.

Ob präventiv, akut oder ganz einfach aus Unzufriedenheit. Ich zum Beispiel nehme mir Zeit für Sie.

Frühzeitiges Handeln bietet immer noch die beste Möglichkeit, schnelle Hilfe zu bekommen. Warten Sie nicht länger und handeln Sie eigenverantwortlich.

Naturheilpraxis Dion Stolzenburg

Weitere Informationen auf meiner Webseite.
http://www.heilpraktiker-dionstolzenburg.de

* Quelle: Spiegel Online

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